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" Seht diese schöne
zarte Haut! ..."
Werbung
in der "Berliner Illustrierten Zeitung"
,
1926 ( B:22,5cm x L:15,5cm )
Advertisement in the Magazin "Berliner
Illustrierte Zeitung"
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Nivea-Links:
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Kirdorf, Thomas: Nivea Creme
Aus dem Leben einer Cremdose oder: Wie eine
Weltmarke entsteht. Feature. 1 CD in NIVEA-Dose, 62 Min., Berlin: Der
Audio Verlag 2001, ISBN: 3-89813-160-2, Euro 15,95
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NIVEA
gehört zu den bekanntesten Markenartikeln in
Deutschland, mehrere Generationen sind mit der blauen Dose
groß und vielleicht sogar alt geworden. NIVEA-Creme steht
nicht nur als Name für ein spezifisches Produkt, sondern
wird
im normalen Sprachgebrauch auch als Bezeichnung für die
gesamte Produktgattung benutzt, wie bei TEMPO-Taschentüchern, tesafilm oder CocaCola. |
Hautcremes
basierten früher auf reinen pflanzlichen oder tierischen Fetten,
erst nach der Entdeckung des ‚Eucerits', eines Emulgators,
"der es erstmals ermöglichte, Fett und Wasser zu einer stabilen Salbengrundlage zu vereinigen",
konnte die NIVEA-Creme im Jahre 1911 von der Hamburger Firma Beiersdorf entwickelt werden.
NIVEA - vom lateinischen ‚nivalis' = schneeweiß - wird seit 1925 in kühl-blauen
Dosen abgefüllt, deren zeitloses Design bis heute nahezu unverändert geblieben ist.
"Seit eh und je wartet sie geduldig im Badezimmer, begleitet uns treu auf Reisen, um uns zu
schützen vor Sonne, Wind und Wetter..."
Thomas Kirdorf beschreibt in einem aufwendigen Rundfunkfeature (für
den SFB) die Entwicklung der blauen Cremedose zur Weltmarke und bietet damit
einen 90 Jahre umfassenden Längsschnitt durch die Alltagsgeschichte:
"Geboren im Kaiserreich, aufgewachsen in der Weimarer Republik, gedeckelt unter den Nazis
und trotzdem enteignet
im Ausland, auferstanden in der Wirtschaftswunderzeit, gestärkt
hervorgegangen aus den Wilden Siebzigern, ökologisch korrekt in den Achtzigern, sanft
pflegend auch in den Jahrzehnten von Hedonismus und Wellness..." Der Autor zitiert
aus zeitgenössischen NIVEA-Anzeigen sowie aus Kundenbriefen und
dokumentiert Werbegeschichte sowie kulturgeschichtlichen Wandel
vor allem durch zahlreiche Einspielungen von NIVEA-Reklamesongs, von frühen Schallplattenaufnahmen, aus alter
deutscher Rundfunkwerbung sowie aus späteren Kino- und TV-Werbespots. Beiläufig
wird damit auch der Wandel des Frauenbildes in der Gesellschaft und den Medien
verdeutlicht.
Kirdorfs "radiophone Dokumentation" arbeitet mit souveränen,
stimmigen Sprecherinnen (u.a. Maren Kroymann), nutzt geschickt gewählte musikalische
Zitate zur Verstärkung von Stimmungen wie zu ironischer
Verfremdung. Die Produktion wendet sich zwar nicht vorrangig an junge Hörer, bietet aber all denen, die bereits mit
Babyhänden in die blauen Dosen gegriffen haben und mit dieser Marke aufwachsen (bzw.
aufgewachsen sind), vertraute Bilder und Gefühle. Die CD in der stilvollen blauen
Originaldose eignet sich auch für den Unterrichtsgebrauch oder als Geschenk."
Quelle: IfaK (institut für angewandte
Kindermedien-Forschung)
http://www.ifak-kindermedien.de/hoer5d.htm
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